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Freitag, 12.04.2013, 10:18

Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfen - das meinte bereits Sebastian Kneipp.


(Foto oben: Gundelrebe, Gundermann, Welle)



Heute möchte ich euch gerne über Wildkräuter schreiben, die uns bei unserer Frühlingsentschlackungskur ,beim LOSLASSEN, unterstützen können:

Endlich - die Natur erwacht - der Frühling ist da.
Viele Kräuter, Wildkräuter wachsen auf der Wiese, im Garten, am Waldesrand.

Sie sind für uns da!

Frühlingsmüdigkeit ade. Oft entsteht sie durch Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Wir spüren doch alle, dass sich über die lange Winterzeit vieles in unserem Körper angesammelt hat, dass wir LOSLASSEN möchten.
Viele Wildkräuter können uns beim LOSLASSEN unterstützen Die Kräuter regen die Verdauungsdrüsen an und wirken oft sanft entwässernd und auch entschlackend. Sie regen den Kreislauf und den Stoffwechsel an.
Kräuter haben viele Bitterstofffe - sie brauchen wir für die Fettverdauung; sie regen die Darmtätigkeit an. Sie enthalten Kieselsäure: gut für unsere Nägel, Haut, Haare und Bindegewege. Ebenso enthalten sie Saponine - sie reizen die Magenschleimhaut und regen damit den Körper an - die Drüsen zu aktivieren. Auch sie helfen beim Entschlacken - wirken wassertreibend. Sie enthalten ebenso ätherische Öle - diese stärken unsere Galle und Leben und Magen. Sind gut für unsere Atemwege. Ja und dann sind da noch die Flavonoide, auch sie wirken auf alle Drüsen, unterstützen Herz- und Kreislauf und haben eine entkrampfende Wirkung im Verdauungstrakt.
Habt ihr gewusst, daß die Bären, wenn sie aus ihrem Winterschlaf aufwachen, eine Unmenge an frischem Bärlauch essen - und so ihre Verdauung gleich in Schwung bringen. Angeblich hat der Bärlauch auch daher seinen Namen.

So eine Kur mit Frühlingskräuter sollte so 3 - 6 Wochen dauern.
Geeignet sind Bärlauch, Birke, Brennessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Gundelrebe und Giersch (Erdholler), Hopfensprossen, Kressearten wie Kapuzinerkresse und z.B. die Saatkresse, Löwenzahn, Nachtkerzenwurzel, Schafgarbe, Scharbockskraut (nur vor der Blüte!!), Spitzwegerich und die Vogelmiere u.a.

Natürlich nur jene Pflanzen sammeln, dir wir wirklich kennen . Sonst den Apotheker, Gärtner oder Kräuterkundige fragen.


BIRKE
Birkenblättertee aus Blätter und Blattknospen. (Nicht bei Nieren- oder Herzproblemen verwwenden. )
2 EL Birkenblätter mit 250 ml Wasser übergießen. 10 min. ziehen lassen - filtern - und 1-2 Tassen pro Tag trinken. (3 Wochen)

Birkensaft: dazu bohre ich mit einem Holzbohrer ein kleines Loch in den Stamm der Birke (ca. 1 m über dem Boden). Mit einem Küberl fange ich den Saft auf. Mit Baumpech verschließe ich das Loch.
Muss dazu sagen, daß ich einige Birken im Garten stehen habe.
In einer Stunde könnte ich schon ca. 3-4 l Birkensaft gewinnen. Täglich 1-2 Schnapsgläser trinken. Regt die Nieren an. Nicht bei Nierensteinen oder Nierenbeschwerden trinken. Auch nicht empfehlenswert bei Wasseransammlungen im Gewebe.

Birken-Körperöl: Ich sammle die klebrigen Birkenblätter - gebe sie in ein Marmeladenglals, dazu Mandelöl oder Jojobaöl. Stehen lassen. Ca. 2 Wochen. Täglich schütteln. Filtern. Ca. 60 ml weiteres Öl , z.B. Weizenkeim- oder Arganöl oder auch Rapsöl dazugeben; eventuell 8-10 Tropfen gutes ätherisches Öl, z.B. Limette etc. und 5 Tropfen Wacholderöl dazu - und fertig ist mein Körperöl.

BÄRLAUCH
lecker: Bärlauchpesto, Bärlauchsuppe, gut zu im Kartoffelsalat etc; Bärlauchsalz, Bärlauchbutter , Bärlauch zu Semmelknödel....und vieles andere
Sammeln: nur wer ihn gut kennt!!
Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen wie gefl. Aronstab, Maiglöckchen, Herbstzeitlose.
Es gibt Bärlauch frisch am Markt bzw. auch im Supermarkt zu kaufen.
Ich habe ihn mir selber im Garten angebaut.

Eines meiner Lieblingskräutln:

BRENNESSEL
Brennesselblätter-Tee, Brennessel-Kräutersalz, Brennesselsamen im Sommer sammeln, trocknen, dann aufs Butterbrot etc.
Für den Brennesseltee nehme ich für eine Tasse soviel wie zwischen 2 Finger passen. 3 Wochen trinken. Nicht bei Nierensteinen trinken.
Die Brennessel regt unseren gesamten Stoffwechsel an. Die Blätter frisch verwenden. Natürlich kann ich sie auch trocknen.
Sie enthält viel Vitamin C, Kieselsäure, Flavonoide etc.

LÖWENZAHN
enthält viele Bitterstoffe, Gerbstoffe, Carotonide, Kieselsäure, Mineralstoffe, Saponine,Vitamine und Spurenelemente

er wirkt: blutreinigend, hantreibend, magenwirksam, gut für Galle und Leber; stärkt die Milzfunktion; wirkt leicht abführend und bindegewebsdurchblutungsfördernd.

Ich kann die Blätter, Stengel und Blüten verwenden.
Im Herbst grabe ich die Wurzeln aus. Früher machte man aus den Wurzeln (getrocknet und geröstet) Kaffee. Schmeckt nicht schlecht.
Jetzt im Frühling pflücken wir die jungen frischen Blätter für unseren Salat, Kräutersuppen etc.

Man kann Löwenzahnsirup und Honig bzw. Gelee machen.

Sirup: 300 g Löwenzahnblüten,2 l Wasser, aufkochen lassen, über Nacht ziehen , durch ein Tuch seihen, 2 kg Zucker und 2 geschnittene Zitronen 3-4 Stunden köcheln lassen. In Gläser füllen. Beschriften. Ja, ist viel Zucker, man kann auch weniger nehmen oder Birkenzucker.

Honig: 3 Handvoll Löwenzahnblüten, 1 l Wasser, 1 kg Zucker, 1/2 Zitrone. Blüten mit Wasser übergießen. Deckel drau. 2 Stunden zeihen lassen. Wasser zum Kochen bringen, langsam abkühlen lassen. Über Nacht ziehen lassen. Blüten abseihen.
Zucker in die Flüssigkeit geben; sowie Schale und Saft der halben Zitrone. Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Flüssigkeit einkochen, bis sie Fäden zieht. Wenn die Konsistenz passt, in Gläser abfüllen und kühl lagern.

Ich liebe das Löwenzahn-Pest:
100 g Löwenzahnblüten, 30 g Parmesankäse, 100g Sonnenblumenkerne leicht geröste, 150 ml Sonnenblumenöl, 2 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer

Ihr seht mit Kräuter bzw. Wildkräuter lassen sich soviele Köstlichkeiten, welche uns gut tun, zubereiten.

Auch die sogenannten Röhrl (Stengel) kann man essen. In der Steiermark gibt´s den sogenannten Röhrlsalat.


Das Gänseblümchen
enthält auch viele Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavone, Harze, Saponine, Schleimstoffe, Inulin und ätherische Öle

Kennt ihr das englische Sprichwort:
Wenn du auf sieben Gänseblümchen mit einem Fuß treten kannst - dann ist Frühling!

Persönlich erinnert es mich an meine Kindheit: Kranzerl, Armbänder, Blütenketten haben wir gemacht.

Wir können die Knospen, Blüten und Blätter essen - Salat und Gemüse. Sie sind eine liebe Deko für Nachspeisen etc.
Die Blüten und Blätter: auch als Tee oder als Presssaft.

Gänseblümchenaufstrich:
Topfen und Rahm und Schnittlauch, Petersilie, Ruccola, Gurkerl, Salz und Pfeffer und eine Handvoll Gänseblümchenblüten.

Aus den Knospen könnt ihr euch Kapern machen.
2 EL Salz, 200ml Wasser, 200 ml Apfelessig.
Salz im Wasser auflösens, Knospen einlegen. Essig aufgießen. Essig zu den Knospen gießen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Gänseblümchen-TEe
2 TL frisch gepflückte Gänseblümchen, 250ml mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. 10-15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Abseihen und genießen.
(Gut bei unreiner Haut; entschlackt den gesamten Organismus; löst Schleim aus den Atemwegen, gut bei Gicht)

Giersch, Erdholler
Wer einen Garten von euch hat, weiß von welchem Kraut ich spreche. Nicht ärgern, daß der Giersch wächst und wächst sich nicht aus dem Garten vertreiben lässt -meine Devise: ESSEN.
Er ist lecker im Salat, in der Suppe, mit Kartoffel

Scharbockskraut (gehört zu den Hahnenfußgewächsen)

Nur vor der Blüte essen, sonst giftig!
Enthält sehr viel Vitamin C und viele Saponine. Wirkt immunstärkend. Gut gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Leicht pfeffriger Gescmack. Verwendung nur im frischen Zustand. Ich knabbere so 2-3 Blättchen am Tag - aber eben nur vor der Blüte.

Ja, und da gibts noch so ein Kräutlein, das ich besonders mag:
die Gundelrebe, auch GuckdurchdenZaun genannt.
Sie gehört zu den Lippenblütler, hat schöne blaue Blüten.
Sie enthält auch viele Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle und Saponine, Harze, Zucker, Kalium
Sammelgut: junge Blätter und Triebe. Blüten.

Ich gebe einige Blättchen in den Salat. Auch zu gekochtem Gemüse oder in Suppen. Sie wirkt sehr anregend; daher nicht zuviel verwenden.
Gunt - hat im Mittelalter Eiter geheißen, sie wird eingesetzt bei Eiterungen und sie hat noch eine wertvolle Eigenschaft: sie leitet Schwermetalle aus. Früher haben die Büchsenmacher und die Maler die Pflanze genau aus diesem Zweck verwendet. Seine Bitterstoffe regen die Verdauung an, stärken das Herz und die Leber. Der Tee ist auch gut bei angechlagenen Hals und Rachen. Tee und Frischsaft ist gut bei Leberleiden, Blasenleiden, auch bei Husten.
Ich mag die Gundelrebe, oder auch Gundermann genannt im Kräutersalz, in der Kartoffelsuppe, Gemüsesuppe, Brotbelag, Tee; lecker schmeckt auf das Gundermanneis.

Ein Gundermann-Blütenwasser
Die Blüte in Quellwasser ansetzen. In die Sonne stellen. 5 Stunden in der Sonne stehen lassen. Mit einem Blatt nehme ich die Blüte heraus. In das Wasser gebe ich ein paar Tropfen Alkohol (zum FIxieren) 1/2 l Wasser - 5-7 Blüten.
Dieses Blütenwasser ist für Kinder und Erwachsene, die sich von Gruppen ausschließen; nicht so leicht Anschluß finden.
Bei Leber- und Gallenschwäche: Gundermann.
Er hat einen vierkantigen Stängel, bewurzelt sich an den Blattknoten. Wächse oft flach am Boden, am Zaun entlang. Mag es gerne feucht. Beim Zerreiben hat er eher einen unangenehmen Geruch.
Pflanze mit Blüte kann gut getrocknet werden.

Gundermann-Tee: 2-3 TL Gundermann mit 1/4l kochendem Waser übergossen. 5 Min. ziehen lassen. 2 Tassen am Tag.
So , jetzt habe ich euch einige Kräuter für die Frühjahrskur zusammengestellt. Vielleicht ist ja das eine oder andere für euch dabei.
Natürlich wäre da noch die Brunnenkresse, die Kapuzinerkresse, die Wurzel der Nachtkerze könnt ihr gut essen und andere.

Viel Spaß beim Ernten, Zubereiten und Genießen.
Alles Liebe,
Welle


Dienstag, 19.03.2013, 08:50
BIRKE , Betula pendula

SYMBOL für Frühling, Reinheit, Frische, Licht, Freude,

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, ätherische Öle, Harze

Weiße Rinde. Später, wenn sie älter werden haben sie im unteren Stammbereich die schwarze, eher rissige Borke.
Der Samen reift in den Fruchtzäpfchen, welche hängen.
Männliche und weibliche Blüten sind auf demselben Baum. Das nennt man einhäusig. Die männlichen Blüten sind die hängenden gelben „Kätzchen“. Die weiblichen Blüten sind die grünen Zapfen am kurzen Seitenzweig. Zuerst stehen sie, dann hängen sie auch.

Blütenessenz der Birke:
wenn ich meine Vitalität ein bisschen verloren hab; auch wenn ich nicht mehr so flexibel bin (gedanklich), um Blockaden zu lösen, wenn meine Haut unrein wird.
Die Birke hilft mir meine seelische und auch geistige Frische wieder zu finden.
Dazu lege ich männliche und weibliche Blüten in Quellwasser und stelle sie in die Sonne.
Ich berühre die Blüten nicht mit meinen Fingern sondern nehme ein Blatt zum Abnehmen der Blüten.
Nach ca. drei Stunden kann ich meine Blütenessenz verwenden.



Wilhelm Busch

Es wächst wohl auf der Heide
und in des Waldes Raum
ein Baum zu Nutz und Freude,
genannt der birkenbaum.
Die Schuh, daraus geschnitzet,
sind freundlich von Gestalt.
Wohl dem, der sie besitzet,
ihm wird der Fuß nicht kalt.
Es ist die weiße Rinde
zu Tabaksdosen gut,
als teures Angebinde,
für den, der schnupfen tut.
Man zapfet aus der Birke
Sehr angenehmen Wein,
man reibt sich, dass es wirke,
die Glatze damit ein.
Dem Birkenreiserbesen
Gebühret Preis und Ehr;
Das stärkste Kehrrichtwesen,
das treibt er vor sich her.
Von Birken eine Rute,
gebraucht am rechten ort,
befördert oft das Gute,
mehr als das beste Wort.
Und kommt das Fest der Pfingsten,
dann schmückt mir fein das Haus,
ihr, meine liebsten Jüngsten,
mit Birkenzweigen aus.
(Wilhelm Busch)


Die BIRKE (Birkenblatt und Birkensaft) REINIGT.
Niere, Blase, Haut und Haare


Birkenblätter Tee: aus Blätter und Blattknospen . 2 EL zerkleinerte Birkenblätter (frisch oder getrocknet) mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. 10 Min. ziehen lassen. Absieben.
1-2 Tassen pro Tag. (3 Wochen lang)

Die frischen jungen Knospen enthalten viele ätherische Öle und haben einen besonders angenehmen Duft.
Die Knospen trockne ich und gebe sie dann zu meinem Birkenblättertee dazu.

Birkenblätter: die jungen, feinen sind schmackhaft im Salat (3 Wochen)
Badezusatz: 250 g – 500 g in 2 Liter Wasser auf ein Vollbad. (Hautprobleme)
Aufguss kann auch für Waschungen verwendet werden

Wirkt bei Frühlingsmüdigkeit:
Birkensaft (wird auch Birkenblut genannt) Birke anbohren (ca. 1 m Höhe ab Boden) mit einem Holzbohrer; einen Glasstab oder hohlen Hollerzweig hineinstecken, mit einem Küberl Saft auffangen. Mit Baumpech das Loch wieder verschließen.
Beste Zeit: die letzten zwei Märzwochen + die erste Aprilwoche. Saft schmeckt angenehm süßlich.
In einer Stunde können da schon 4-5 l Birkensaft heraus rinnen. Tägl. 2 Schnapsgläser trinken.

Saft trinken. Regt Nieren an; gut bei Gicht und Rheuma. (4 Wochen). Vorsicht: Nicht bei Nierensteinen oder andere Nierenbeschwerden einnehmen. Auch nicht empfehlenswert bei Wasseransammlungen im Gewebe (z.B. bei Herz- und Nierenproblemen).

Früher wurde sogar Birkenbier (Birkensaft, Honig, Nelke+Hefeweizenbier) getrunken.

Hildegard von Bingen empfiehlt Birkenblätter zur Behandlung von Wunden und Geschwüren.

Finnland, Norwegen, Russland; auch bei uns: Birkenzweige gehören zum Inventar des Dampfbades, der Sauna

Meine Oma hat mir einmal erzählt, dass früher die Wiege für das Kind oft aus Birkenholz gemacht wurde: das Kind wurde so von schlechten Einflüssen geschützt.

Für die Schamanen in Sibirien ist die Birke der Weltenbaum.



Birken-Körperöl:
Bald im Frühling frische, klebrige Birkenblätter sammeln. In ein Marmeladengas geben (ca. 2 Drittel voll) und dann mit gutem Öl, z.b. Mandelöl oder auch Jojobaöl, übergießen. 2 Wochen an der Sonne stehen lassen. Täglich schütteln. Abseihen. Ca. 60 ml weiteres Öl, z.B. Rapsöl oder Weizenkeim- oder Arganöl) dazugeben und zur Beduftung noch ätherisches Öl dazu; z.B. 10 Tropfen Limette, Mandarine oder Zitronenöl, noch weitere 10 Tropfen Rosmarinöl und 5 Tropfen Wacholderöl oder Latschenkieferöl

Birkenzucker (Xylitol, Xylit) - Zucker aus Finnland(angeblich gut für Diabetiker verwendbar; wird insulinunabhängig verstoffwechselt) ; ist ein zuckeraustausstoff – Xylit befindet sich als natürlicher Zuckeralkohol in Früchten, Gemüsen, verschiedenen Holzrinden. Aufwendiges Herstellungsverfahren – daher teuer.

Birkenpech – Superkleber der Steinzeit. Ist ein Destillat aus der Birkenrinde.

Die frischen kleinen Birkenblätter schmecken gut im Frühlingssalat.

Bekannter Brauch: Maibaum

Früher liefen die jungen Männer mit sogenannten „Lebensruten“ – Birkenreiser durch den Ort und „pfefferten“ besonders die jungen Mädchen, die sie gerne mochten, damit – es hieß aber auch, wer mit der Lebensrute erwischt wurde, war für das Jahr gegen Krankheiten geschützt.

Es gab auch einen symbolischen Heiratsantrag:
In der Nacht vor dem ersten Mai haben Männer ihrer Angebeteten ein Birkenbäumchen vor die Haustüre gestellt.

Birkenreisigbesen:
rituelle Reinigung heiliger Orte, Bauernstuben, Häuser


Ich sags Euch über die Birke gibt es noch soviel Interessantes und Wissenswertes: sie gehört zu meinen Lieblingsbäumen.

Viel Spaß beim Lesen! Vielleicht probiert ihr ja das eine oder andere aus.
GLG von der WELLE


Donnerstag, 07.03.2013, 10:42

Apfel, Malus
Gehört zu den Rosengewächsen

One apple a day keeps the doctor away


Der Stammvater aller Apfelbäume ist der wilde Holzapfelbaum.
Eigenschaften: appetitanregend, harntreibend, fiebersenkend, stopfend bzw. verdauungsfördernd (je nach Anwendung); wirkt blutverdünnend – da pektinhältig.

Bald wird uns die Blüte des Apfelbaumes erfreuen.
Der Apfel ist ein wertvolles Heilmittel für unser Verdauungssystem und Stoffwechsel.

Der Apfelbaum hat einen tollen Trick: damit seine Früchte schön saftig und süß werden produziert er jedes Jahr mehr Zucker, als er für seine Früchte braucht. Er legt einen Vorrat an. Im nächsten Jahr verwendet er den Vorrat wieder um viel Kraft in das Wachstum der Blätter und Blüten stecken zu können.

Apfel roh essen: senkt den Cholesterinspiegel, hilft bei Gicht und Rheuma
Apfelschalentee: wirkt anregend auf Blase und Niere; abends getrunken wirkt er wie ein Schlaftee.
Kosmetik: Apfelmaske, Sie reinigt und stärkt die Haut. 2 Äpfel zu einem Brei gerührt, etwas Rosenblütenwasser dazugeben; dieses Apfelpüree auflegen. Verzögert die Hautalterung.

Bachblüte: Crab Apple – fördert die Selbstliebe. Sie hilft außerdem Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden.

Sprichwörter:
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Jemand muss in den sauren Apfel beißen. Ein fauler Apfel steckt hundert gesunde an. Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Auch der schönste Apfel hat oft einen Wurm.
Kennt ihr auch noch welche?

Schneiden wir einen Apfel entzwei – was sehen wir? Einen aus den Apfelkernen gebildeten fünf-zackigen-Stern – In den Kernen steckt potentiell die „Wiedergeburt“ des Apfels durch einen neuen Apfelbaum – und FÜNF ist die Symbolzahl für den ewigen Kreislauf des irdischen Lebens.
Die Kelten gingen davon aus, dass die Äpfel von der Insel Avalon (Apfelinsel) stammten. Für sie war der Apfel die Frucht der Wissenschaft und Magie.
Wer kennt sie nicht die Geschichte der Versuchung und Erbsünde? Es wird ja erzählt, dass ein Stück der verbotenen Frucht Adam im Hals stecken geblieben ist – hierauf sei der Adamsapfel bei den Männern zurückzuführen.
Der Apfel hat eine hohe Symbolkraft. Spielt eine große Rolle in Legenden, Märchen (Schneewittchen), Religion (Martin Luthers Spruch vom Pflanzen eines Apfelbäumchens, Politik (siehe Reichsapfel).
Keltisches Baumhoroskop: 23.12.-1.1., 25.6.-4.7.; Tage des Apfelbaumes

Ein kleiner Auszug zum Thema Apfel. Ich weiß, soviel Interessantes über den Apfel wäre noch zu schreiben. Alle kochen wir gerne; viele Rezepte gibt es.
Wer will kann noch gerne ergänzen!


Ich freue mich schon darauf, die ersten Blüten vom Apfelbaum zu essen.